Über mich


Früher gehörten Deutsche Schäferhunde zum täglichen Stadtbild. Weshalb es auch nicht verwunderlich war dass ich dieser Rasse immer wieder begegnete.
Ob es der Wachhund meiner Großmutter, der Hund in der Nachbarschaft, der Hunde den wir Kinder zum Gassigehen abholten oder die Diensthunde waren. Überall traf man auf Vertreter dieser Rasse.
Das wolfsähnliche Erscheinungsbild, die Vielfältigkeit der Farben, die Ergebenheit gegenüber seinem Besitzer und seine stattliche Größe beeindruckten mich. Sicherlich wurde ich seinerzeit auch durch Bücher und Filme (in denen Deutsche Schäferhunde die Hauptakteure waren oder als Wolfsdouble eingesetze wurden) beeinflußt. Davon möchte ich mich bestimmt nicht freisprechen.
Man denke nur an Rin Tin Tin, Wolfsblut, "Durchs wilde Kurdistan" von Karl May in dem Dojan von einem Schäferhund dargestellt wurde und aktuell Kommissar Rex. Wie auch immer... diese Rasse ist meine Rasse geworden.
Und ich zeige sie noch immer voller Stolz in der Öffentlichkeit.

Vom Hundesport zur Zucht


Mein erster eigene Deutsche Schäferhund entstammt keiner Zucht und hatte somit keine Ahnentafel. Seine Name war Wolf. Ihn habe ich erfolgreich in einer SV-Ortsgruppe bis zur SchH III und FH Prüfung ausgebildet und geführt.


Nun wollte ich doch auch mal einen Hund aus einer Zucht besitzen und kaufte mir "Cujo vom Borbecker Mühlenbach"


und "Alaska vom Essener Zwinger".


Mit dem Rüden scheiterte ich 2x an der SchH 1 Prüfung und gab auf. Mit der Hündin konnte ich erfolgreich die SchH III ablegen und bestand die Zuchtzulassung.

Neben dem Vergnügen selber Hunde auszubilden und zu führen entschied ich mich in einem DVG-Verein als Ausbildungswart tätig zu werden. Dazu benötigte ich den "Sachkundenachweis für Ausbildungswarte, Übungsleiter und Trainer im Verband für Deutsches Hundewesen (VDH)".


Mit "Donna von der Dellwiger Grenze" beschritt ich im Jahre 2002 den Weg der neuen Ausbildungsmethoden und entwickelte damit ein anderes Verständnis für den Hundesport. Als sie 2,5 Jahre alt war, hatten wir bereits die SchH II abgelegt und gingen zur Körung. Leider wurde ich unmittelbar vor der SchH III Prüfung angefahren und konnte lange Zeit aus gesundheitlichen Gründen keinen Hund mehr führen.

Bei einem Urlaubsaufenthalt in den neuen Bundesländern lernte ich einen Schäferhundzüchter kennen. Er zeigte mir seine Hunde des alten DDR-Typs. Nachdem ich Wochen später auf seiner Hompage las, dass er eine seiner Zuchthündinnen verkaufen wolle, meldete ich mein Interesse an. Somit wurde ich nach entsprechender Überprüfung die neue Eigentümerin von "Gela vom Felsenschloß". Mit ihr begann ich meine Zucht.

Man wird so alt wie eine Kuh....


Jeder Wurf ist eine Herausforderung. Um auf alle Eventualitäten besser vorbereitet zu sein nahm ich an diversen Kursen teil. Unter anderem an einem Seminar, dass von Veterinärmedizinern (spezialisiert auf den Zuchtbereich) aus den Universitätskliniken Hannover und Gießen geleitet wurde. Dort traf ich auf Züchter verschiedener Hunderassen und Beamte hundehaltender Behörden. Wir konnten unter fachkundiger Betreuung durch die Tierärzte rasseübergreifende Thematiken besprechen und Zuchtpraktiken diskutieren. Ein ausgesprochen gelungenes und sehr informatives Seminar.


Um als Zuchtwart gewählt werden und amtieren zu können nahm ich in der SV-Akademie erfolgreich an einem Seminar zum Erwerb der Zuchtwartelizenz teil.


Immer wieder stellen mir Welpenkäufer Fragen über inzwischen selbstverständlich gewordenen Tatsachen, bei denen mir aber die für Laien verständliche Erläuterung des entsprechenden Hintergrundwissens schwer fällt. Es wurde somit mal wieder Zeit die Kenntnisse aufzufrischen. Zumal mich auch die neusten Forschungsergebnisse bezüglich Vererbung, Prägung und Energiebedarf in der Entwicklung sehr interessierten.

.... und lernt immer noch dazu!